Das ist Fakt!

  • Verträge im Internet kannst Du nur abschliessen, wenn deren Verpflichtung für Dich gratis sind oder wenn Du den fälligen Betrag mit Deinem Taschengeld bezahlen kannst. Für alle anderen Verträge brauchst Du die Zustimmung Deiner Eltern.

  • Fotos von Dir dürfen nur mit Deiner ausdrücklichen Einwilligung ins Netz gestellt werden. Bilder von Dir an einem öffentlichen Ort, wie zum Beispiel Partybilder in einem Club, sind jedoch frei verwendbar.

  • Wenn Du im Netz pornographische Inhalte verbreitest, machst Du Dich strafbar. Das betrifft sowohl das Weiterversenden von Filmen, wie auch das Erstellen und Weiterverbreiten von selbst aufgenommenen Inhalten. Dies, weil in der Schweiz die Vermittlung von Pornographie an unter 16-Jährige verboten ist.

  • Das Gesetz schützt Deine Privatsphäre. Deshalb dürfen persönliche Daten von Dir ohne Dein Einverständnis nicht verwendet werden. 

Gruppengefühl

  • Jede und jeder ist heute eine reale Person und eine virtuelle Person. Achte darauf, dass diese Personen möglichst deckungsgleich sind. Indem Du Dich selbst zum Beispiel regelmässig googelst und negative Einträge über Dich beim Provider löschen lässt.

  • Jede und jeder dritte Jugendliche ist davon betroffen, dass persönliche Fotos ohne Einwilligung im Netz kursieren. Jedes dritte Mädchen wurde in sozialen Netzwerken schon sexuell angemacht. Und jede/jeder vierte/r Jugendliche wurde im Internet schon persönlich angegriffen. Wenn es Dir passiert: Sag das in Deiner Gruppe, findet heraus, wer das war und stellt die Aggressorin/den Aggressor zur Rede.

  • Versuch in Deiner Gruppe das Smartphone bewusst für eine bestimmte Zeit nicht zu benutzen und schau, was passiert. Reale Gespräche und aktive, gemeinsame Aktivitäten sind das wahre Leben, das Smartphone soll Dir nur helfen, dieses besser zu meistern.

  • Finde heraus, was Du gut online kommunizieren kannst und was unbedingt direkt gesagt werden soll. Grundsatz: Versuche Persönliches, Gefühlbetontes und Heikles immer direkt zu sagen. Denn die virtuelle Kommunikation kann sehr leicht missverstanden werden.

Überleg mal…

  • 20 Prozent, das heisst jede oder jeder fünfte Jugendliche, hat bereits einen risikohaften oder gar problematischen Umgang mit ihrem oder seinem Smartphone.

  • Wie oft stellst Du fest, dass Du länger als eigentlich geplant im Internet warst?

  • Wie oft vernachlässigst Du alltägliche Pflichten, weil Du online warst?

  • Wie oft reagierst Du hässig, wenn Du von der realen Welt bei der Nutzung Deines Smartphones ‚gestört‘ wirst?

  • Bist Du oft übermüdet, weil Du nachts noch online warst?

  • Denkst Du oft, dass Du lieber online wärst, während Du in der realen Welt beschäftigt bist?