Video Treff 

Jugendliche kommunizieren auf verschiedenen Kanälen, dazu gehören digitale Plattformen. Die Anbieter*innen der meistverbreiteten Applikationen refinanzieren ihre Angebote über den Datenhandel. Zusätzlich sind Jugendliche bei der Nutzung dieser Sozialen Netzwerke dem Risiko ausgesetzt, für Ziele von Dritten missbraucht zu werden.

Eigens für die Jugendarbeit entwickelt und programmiert
Um in der Lebenswelt von Jugendlichen eine möglichst sichere Umgebung zu bieten und die Präsenz sowie Flexibilität der Jugendarbeit in der Beziehungsarbeit zu erhöhen, hat die MOJUGA einen eigenen Video Treff entwickelt. Das Tracking darin ist ausgeschaltet und sämtlicher Datentransfer läuft über den stiftungseigenen Server. Somit kann die MOJUGA versprechen, dass durch sie keine Daten an Dritte gelangen. In dem Video Treff ist immer eine Jugendarbeiterin oder ein Jugendarbeiter präsent, um den Jugendlichen eine sichere Umgebung anzubieten und sie vor Missbräuchen zu schützen.

Jahresabonnement bestellen
Wenn Sie ebenfalls auf die Vorteile einer sicheren Video Umgebung setzen möchten, kann bei uns ein Jahresabonnement bestellt werden.

Angebot in den Gemeinden

Jede unserer Gemeinden hat einen eigenen Video Treff. Die Jugendlichen erfahren direkt von den Jugendarbeitenden die Zugangsmöglichkeiten. Er für sie kostenlos und einfach erreichbar.

Die MOJUGA Video Treff App herunterladen und los geht's.

Die Jugendarbeit ist innerhalb der Öffnungszeiten immer präsent. Es gelten die gleichen Regeln wie im örtlichen Jugendhaus. Für die Begleitung des Video Treff der MOJUGA gibt es zusätzliche klare Vorgaben und Richtlinien. Die darin geschulten Jugendarbeiter*innen leben diese vor und setzen deren Einhaltung durch. 

Dazu gehört ein respektvolles Miteinander und Jugendliche vor Einzelpersonen oder Gruppierungen zu schützen, die in internetbasierten Chat-Räumen ihren Auftritt oder Kontaktmöglichkeiten suchen und damit Jugendliche einem Missbrauch aussetzen.

Geschützter Treffpunkt im Internet
Die Jugendarbeit der MOJUGA bietet mit dem Video Treff Jugendlichen in ihren Gemeinden einen sicheren Ort, an dem sie sich mit Gleichaltrigen und der Jugendarbeit treffen, unterhalten, informieren und austauschen können.

Lesen Sie hierzu unsere Medienmitteilung.

 

Kinder- und Jugendförderung im Internet

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird aus öffentlichen Geldern finanziert. Ihr höchstes Gut sind die Beziehung und der Aufbau von Vertrauen zu Jugendlichen. Trotz bekannter Risiken rufen Fachverbände, Hochschulen und viele Akteure aus der Praxis dazu auf, einschlägige Plattformen wie WhatsApp, Zoom, Instagram oder TikTok unter professionellen Bedingungen (also innerhalb eines Arbeitsverhältnisses) einzusetzen. Die MOJUGA anerkennt den Bedarf, in den digitalen Lebenswelten von Jugendlichen präsent zu sein. Sie sieht aber auch die damit einhergehenden Verletzungen von Datenschutzbestimmungen (denen als Nutzer*in zugestimmt werden muss), fachlichen Prinzipien und in der Rolle der Jugendarbeiter*innen als Vorbild für die Jugendlichen.

In diesen Abwägungen hat die MOJUGA seit 2012 die Wahrung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen übergeordnet und in internen Vorgaben die Einhaltung aller Regeln der Anbieter*innen von digitalen Netzwerken eingefordert.

Unterstützen Sie uns
Eine sichere, fachlich standhafte und authentisch vorgelebte Kinder- und Jugendförderung in digitalen Netzwerken ist unabdingbar. Sie soll für Jugendliche möglichst gratis nutzbar sein, obwohl sie Kosten verursacht. 

Die MOJUGA Stiftung arbeitet deshalb an Applikationen, die einen Datenabgriff für kommerzielle oder andere Zwecke möglichst unterbindet und investiert viel in diese Entwicklungen. Dabei ist sie auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit einer Spende können Sie sich am Schaffen zur sicheren digitalen Umgebung von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz beteiligen.