Beim Konsum von Original-Shishas mit einer Flasche und langen Schläuchen wird Tabak bei niedrigen Temperaturen mit Hilfe von Wasserpfeifenkohle erhitzt. Der Tabak wird bei Original-Shishas nicht im klassischen Sinne geraucht, da er nicht verbrennt. Durch Saugen am Mundstück entsteht in der Flasche ein Unterdruck. Dieser bewirkt, dass durch die Erhitzung des Tabaks entstehende Gemisch von Luft, Dampf, Rauchpartikeln und Aromastoffen angesaugt wird.
Bei der Verbrennung der Kohle entsteht der unsichtbare und hochgiftige Stoff Kohlenmonoxid (CO). In der Schweiz werden aktuell immer mehr Vergiftungsfälle bekannt. Jugendliche erleiden durch Shisha-Konsum in geschlossenen Räumen wie Shisha-Bars schwere Kohlenmonoxid-Vergiftungen. 2017 verzeichnete die Giftberatungsstelle Tox Info Suisse neun Vergiftungsfälle – Tendenz steigend. Die Fachstelle warnt, dass eine Shisha-Session von 45 bis 60 Minuten dem Rauchen von rund 100 Tabakzigaretten entspreche. Gemäss dem aktuellen nationalen Suchtmonitoringbericht konsumiert fast jeder zweite der 18- und 19-Jährigen in der Schweiz ab und zu eine Shisha-Pfeife.