Plauderbänkli

Die Pro Senectute Zürich und die MOJUGA versehen in verschiedenen Gemeinden ausgewählte Sitzbänke mit einer Botschaft und werten sie damit zu "Plauderbänkli" auf. Die Botschaft weist darauf hin, dass sich Nutzerinnen und Nutzer der Sitzbänke offen für ein Gespräch mit anderen Nutzerinnen und Nutzern zeigen. 
Der Pro Senectute Zürich und der MOJUGA ist es ein gemeinsames Anliegen, mit dem Projekt für den öffentlichen Raum als wichtigen Ort für Begegnungen und das Zusammenleben zu sensibilisieren.

Einsamkeit und soziale Isolation betreffen in unserer individualisierten und mobilisierten Gesellschaft viele Menschen. Nicht nur ältere Menschen und Jugendliche, sondern in allen Schichten und Generationen. Der öffentliche Raum bietet Möglichkeiten, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. 
Seniorinnen und Senioren benötigen Gelegenheiten, mit Anderen in Kontakt zu kommen. Das Risiko sozialer Isolation wird mit steigendem Alter grösser und das Gefühl von Einsamkeit mindert die Lebensqualität und Gesundheit. 
Jungen Menschen bietet der öffentliche Raum wichtige Lernfelder, wie zum Beispiel respektvolles Verhalten, Toleranz, Verantwortungsbewusstsein, Gesundheitsförderung, Konfliktfähigkeit, Dialogbereitschaft und Umgang mit Regeln. Doch der Raum, sich untereinander zu treffen und die Möglichkeiten mit Anderen ins Gespräch zu kommen, nimmt kontinuierlich ab.

In drei Gemeinden im Kanton Zürich sind bereits ausgewählte Sitzbänke mit unserer Hinweistafel versehen, die den Ruheplatz als Plauderbänkli ausweist, rund zehn weitere Gemeinden werden in den nächsten Wochen folgen.

Es stehen aktuell zusätzlich fünfzig bereits finanzierte Tafeln zur Verfügung, die die Stiftung weiteren Gemeinden abgeben kann. Zusätzlich bieten wir Text- und Fotomaterial an und unterstützen gerne mit unserem Knowhow bezüglich Umsetzung. 

Kontakt und Informationen: Marco Bezjak, marco.bezjak(at)mojuga.ch, 079 941 34 44